Tipps für stressige Zeiten!

„Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.“
(Ernst Ferstl)

Tipps für stressige Zeiten

In unserer Zeit gehört Stress schon fast zum Alltag. Viele Menschen rennen von einem Termin zum anderen und finden keine Zeit mehr für sich selbst.
Vielleicht steckst auch Du in Deinem Alltag fest. Alles zieht Dir Energie, Du fühlst Dich überfordert und erschöpft.

Vor ein paar Jahren habe auch ich erlebt, wie es ist nicht mehr zu wissen, wo mir der Kopf steht. Viele Dinge kamen zusammen, der äußere Druck, der Druck, den ich mir selbst machte, und die Angst Fehler zu machen, all dies lähmte mich schließlich und ich war nicht mehr in der Lage meine Arbeit zu erledigen. Ein Coaching hat mir in diesem Durcheinander geholfen wieder Klarheit zu finden.

Ich möchte Dir in diesem Blogbeitrag Tipps geben, wie Du wieder etwas Klarheit und Ruhe in Dein Leben bringen kannst

Erkennen: Was genau bereitet Dir Stress, was raubt Dir die Energie?

Weißt Du, was Dir wirklich Stress bereitet? Mit diesen Fragen kommst Du dem Stress auf die Schliche.
Notiere Dir
1. Was und wer nimmt Dir Energie und auf welche Weise?
Familie: z.B.: Kinder, die ständig zu Vereinen oder Verabredungen gefahren werden müssen; Eltern, die bereits Hilfe brauchen und ebenfalls einen Fahrer brauchen.
Beruf: z.B.: Chef, der Dir immer mehr Arbeit aufhalst, oder die Kollegen, die wegen jeder Kleinigkeit Hilfe brauchen.
Partnerschaft: z.B.: Partner, der seine Zeit einklagt.
Gesellschaft: z.B.: die uns vermittelt, dass ist halt so.
Freunde: z.B.: die ständig etwas unternehmen möchten.
Hobby: z.B.: das möchte ich unbedingt, dadurch gerätst Du unter Druck
Ich mir selbst: z.B.: eigener Anspruch, es muss doch immer alles perfekt sein.

Oft kommen so viele Dinge auf einmal, dass es uns gar nicht mehr möglich ist, zu erkennen was die Ursachen für unseren Stress ist. Durch diese Übung findest Du Klarheit darüber, was Dich wirklich stresst und Du erkennst, wo Du ansetzten kannst um etwas zu verändern.

Erkennen: Was bringt Dir Energie?

Notiere Dir
2. Was und wer gibt Dir Energie und auf welche Weise?
Familie: z.B.: Kinder, die dir von Ihrem schönen Erlebnissen erzählen
Beruf: z.B.: Dein Kontakt zu Kunden, der Dir sehr viel Spaß bereitet.
Partnerschaft: z.B.: Partner, der Dich in den Arm nimmt und zum Lachen bringt.
Usw.

Hier kannst Du erkennen, was Dir Energie gibt, wie Du wieder Kraft bekommst. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf die Dinge die dir guttun und tue mehr davon.

Setze Prioritäten

Beobachte doch einmal Deine Gefühle und Bedürfnisse zu den gegebenen Situationen.
z.B. stell Dir doch einmal vor, Du hast einen sehr anstrengenden Tag hinter Dir und sehnst Dich nach zu Hause auf ein entspannendes Bad. Da ruft Deine Freundin an, die gerade Lust hat etwas zu unternehmen und möchte Dich dazu überreden mitzugehen. Vielleicht fühlst Du Dich hin- und hergerissen, was sollst Du tun?
Nimm Dir in solchen Situationen eine Bedenkzeit, fühle in Dich hinein und erkenne, was Du wirklich willst.
Wenn du nur noch funktionierst und deine Bedürfnisse nicht wahrnimmst ist es schwer aus der Stressspirale herauszukommen. Es lohnt sich wieder auf Deine Gefühle und Bedürfnisse zu hören und sich darauf einzulassen.

Nein“ sagen

Fällt es Dir schwer NEIN zu sagen und Deine Bedürfnisse durchzusetzen?
Hast Du schon einmal ausprobiert, was passiert, wenn Du nicht das Erwartete tust?
Oft ist dies mit Ängsten verbunden. Wovor hast Du Angst? Fürchtest Du Dich davor abgelehnt zu werden, andere zu enttäuschen, zu verletzten?
Werde Dir dessen bewusst und Du kannst erkennen, dass einige Ängste unbegründet sind. Zu lernen „NEIN zu sagen“ braucht Mut und Übung, daher möchtest Du es vielleicht erst in Situationen wagen, wo es Dir leicht fällt dein Nein auszusprechen.
Und bedenke, auch für Dein Umfeld ist es neu. Wirkliche Freunde werden es verstehen, auch wenn sie vielleicht etwas Zeit brauchen um sich daran zu gewöhnen. Erkenne, dass Du Dich mit Deinem Nein nicht gegen Andere entscheidest, sondern für Dich.

Kleine Atemübung

Nimm dir täglich mehrmals einen Moment Zeit für diese kleine Ruhepause!
Wenn du ein bisschen mehr Zeit hast, kannst du diese Übung auch gerne etwas länger werden lassen. Baue sie bewusst in Deinen Alltag ein, z. B.: bei jeder Pause, beim Aufstehen, beim zu Bett gehen.
Setze Sich entspannt auf einen Stuhl. Deine Füße stehen nebeneinander auf dem Boden, Deine Hände liegen locker auf den Oberschenkeln. (es geht auch im Stehen) Schließe deine Augen und nimm deinen Atem wahr. Konzentriere dich ganz auf deinen Atem, fühle wie er durch deine Nase in dich hineinströmt, wie sich deine Lungen füllen, wie sich dein Brustkorb und Bauch hebt und wie der Atem wieder aus dir herausströmt. Stell dir vor wie du mit jedem Einatmen Entspannung einatmest und mit jedem Ausatmen Anspannung ausatmest. Spüre wie sich die Entspannung im ganzen Körper ausbreitet.
Atme so lange, wie du möchtest. Spüre einfach die Entspannung, die diese kurze Meditation dir gibt. Je öfter Du „Atmest“, desto wirkungsvoller wird diese Übung.

Nutze diese Übungen und sei bei der Ausführung ganz bei Dir. Sei Dir bewusst, Du tust es für Dich.
Gehe achtsam mit Dir um, nimm Deine Gefühle und Deine Bedürfnisse wahr und ernst.

In diesem Sinne

Like the day!

 

Herzlichste Grüße

Silvia Haugg

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