Abgrenzung

„Lerne,Dinge nicht persönlich zu nehmen. Nichts was andere Menschen tun, ist wegen Dir. Es ist wegen Ihnen selbst“
(Miguel Ruiz)

Warum Abgrenzung für uns so wichtig ist.

Abgrenzung ist unser Schutzschild, das uns hilft bei „UNS“ zu bleiben und uns vor äußeren Einflüssen, Beeinflussungen und Verletzungen zu schützen. Dies bedeutet nicht eine Schutzmauer um uns herum zu bauen, dass niemand mehr an uns herankommt, sondern eine für uns gesunde Möglichkeit zu finden unsere Bedürfnisse wahrzunehmen und zu schützen.
Wenn wir die Gefühle Anderer zu unseren eigenen machen, unter fremden Problemen leiden und uns in unseren Vorhaben beeinflussen lassen, dann sind wir nicht bei uns, wir fühlen uns schlecht und ausgelaugt.

Heute wird es darum gehen, wie Du Dich vor äußeren Beeinflussungen schützen kannst.

Führst Du ein selbstbestimmtes Leben?

Oder lässt Du Dich oft von Deinen Mitmenschen verunsichern und Dir sagen wie Du Dein Leben zu leben hast oder welche Entscheidungen Du zu treffen hast?
Viele Menschen projizieren ihre eigenen Ängste und Sorgen auf andere: „Das kannst Du doch nicht machen; Wenn ich Du wäre würde ich das nicht tun; Das ist nichts für Dich, das tut Dir nicht gut.“ Dies sind Sätze, die wir bestimmt alle schonmal gehört haben, die uns mehr oder weniger verunsichern und uns dazu bringen, Dinge, die uns am Herzen liegen, nicht zu tun.
Als ich mich dafür entschieden habe, meine Ausbildung als Hospizbegleiter zu machen, habe ich dies zuerst nur mit sehr wenigen, engen Freunden besprochen. Von diesen bekam ich ehrliche und unvoreingenommene Meinungen zu hören, die mich in meiner Entscheidung bestärkt haben. Doch ich kenne auch die Zweifel und Ängste. „Schaffe ich das, sterbende Menschen zu begleiten? Was, wenn ich es nicht kann? Wo sind meine Grenzen?“ Diese Fragen, kann ich im Moment noch nicht beantworten, doch ich spüre deutlich, dass dies mein Weg ist. Und ich weiß, dass ich jederzeit neu entscheiden darf.
Auch Du kannst jederzeit neu entscheiden, was für Dich das Richtige ist, doch wenn Du es nicht probierst und immer auf Andere hörst, wirst Du es nicht erfahren.

Wie kannst Du Dich vor diesen Stimmen schützen?

Je sicherer Du Dir wirst, desto stärker stehst Du zu Dir und Deinem Tun und der Gegenwind von außen wird weniger werden.
Triggern uns diese Aussagen an, sind sie oft Spiegel unsere eigenen Ängste und Zweifel. Dies kann auch Vorteile für uns haben, lassen Sie uns doch unser Vorhaben überdenken und prüfen, ob es wirklich das Richtige für uns ist. So können wir bewusst die Gründe unseres Zweifelns erkennen.
Lassen wir uns allerdings von diesen „gut gemeinten Ratschlägen“ leiten und hören wir nicht auf das, was WIR wollen, geben wir die Entscheidung ab und leben ein fremdbestimmtes Leben.

Werde Dir Deiner Sache sicher!

Wenn Du möchtest, nimm ein paar tiefe Atemzüge, komme zur Ruhe und ganz bei Dir an. Du kannst Dir auch etwas zu Schreiben zurechtlegen und Dir Notizen machen.
Stelle Dir folgende Fragen, fühle dabei tief in Dich hinein:

  • Wie fühlst Du Dich mit Deiner Entscheidung? Fühle es mit allen Sinnen. Bleibe ganz bei Deiner Entscheidung. Fühlst Du Dich zufrieden, erfüllt, glücklich….?
  • Welche Zweifel kommen hoch?
  • Welche Ängst hast Du?
  • Wie fühlst Du Dich, wie fühlt es sich an, wenn Du Dich dagegen entscheidest? Traurig, fühlst Du eine Leere, vielleicht auch Wut….?

Werde Dir Deiner Zweifel und Ängste bewusst. Allein durch Dein Erkennen wird es klarer, es beginnt sich zu lösen und Du kannst erkennen welche unbegründet sind, welche gehen dürfen.
Höre auf dein Herz und lasse deine Entscheidung in Dir reifen, bevor Du es nach Außen trägst.
Je sicherer Du Dir einer Sache bist, desto weniger können Dich fremde Aussagen ins Schleudern bringen.

In diesem Sinne

Lebe Dein Leben, jeden Tag!

Herzlichste Grüße

Silvia Haugg

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